Saisonauftakt am Hockenheimring

Gelungener Einstand der VFV GLPpro in die Saison 2021

Trotz einiger durch Corona bedingter Absagen konnte sich die VFV GLPpro beim Saisonstart auf dem Hockenheimring immer noch mit einem ansehnlichen Starterfeld präsentieren. Über 120 historische Fahrzeuge bevölkerten die badische Traditionsrennstrecke an den drei Wettkampftagen.

Die stärksten Teilnehmerzahlen stellten erfahrungsgemäß mit über 70 Fahrzeugen die Gruppe der Tourenwagen, die gemeinsam mit den 24 angereisten GTs an den Start gingen. Dadurch wurde das Teilnehmerfeld wie schon in der Vergangenheit in zwei Gruppen an den Start geschickt. Schnellster im Pflichttraining der Gruppe A war Uwe Send (Opel Kadett C Coupe GT/E). Der Siegener erzielte eine 2:16.127 Runde. Werner Jetzt (Fiat 131 Abarth) setzte mit einer 2:17.969 die zweitschnellste Zeit. Schnellster Pilot der GT Gruppe war Frank Brechenser (Porsche 968 CS) mit einer Zeit von 2:31.750. Da aber bekanntlich die VFV GLPpro eine historische Gleichmäßigkeitsserie ist, werden im Wertungslauf die Karten neu gemischt. Für die ersten Runden, bis das Fahrerfeld sich kräftig durchmischt, ist ein Startplatz ganz vorne zunächst ein Vorteil um möglichst ungehindert durchzukommen. Jetzt ist ein absolutes Gespür für die eigene Geschwindigkeit gefragt. Aber auch das notwendige Quäntchen Glück möglichst ungehindert durch die Runden zu kommen.

Am besten gelang dies Thomas Straub (Opel Kadett C Limo), der seine gesetzte Zeit von 1:59.735 am häufigsten bestätigte. Dies brachten dem Opel Piloten 641 Wertungspunkte und damit den Sieg in der Gruppe A der Tourenwagen ein. Auf dem zweiten Platz landete mit 1110 Strafpunkten Thomas Wöhr (VW Käfer 1303). Als Dritter kraxelte Jürgen Groll (BMW E30) aufs Podium, der auf 1378 Strafpunkte kam. Sieger der GT Fraktion wurde Andreas Pensler (Porsche 968 CS) mit 2365 Punkten vor Dirk Schweigler (Porsche 944 S2), der 3073 Punkte auf dem Kontostand aufwies. Das reine Porschepodium vervollständigte Frank Brechenser (Porsche 968 CS) mit 3240 Strafpunkten.

Schnellster im Pflichttraining der Gruppe B war der Schweizer Bruno Hügli (BMW 1502) mit einer 2:10.840 Runde. Bei den GTs erzielte Mathias Marschhäuser (Porsche 911 Carrera) mit einer 2:13.643 die schnellste Rundenzeit. Den Platz an der Sonne im Wertungslauf der Gruppe B holte sich aber Wolfgang Kliegel (VW fun cup evo 1) mit 2069 Strafpunkten. Mit auf das Podium kletterten als Zweitplatzierter Enrico Fietz (Ford Escort RS 2000) mit 2083 Punkten und Arnold Packbier (VW Scirocco), der als Dritter auf 2906 Strafpunkte kam. Die GT Wertung der Startgruppe B ging an Olaf Althaus (VW 914) mit 3382 Punkten vor Raimund Olbricht (Melkus) mit 3932 Punkten und Mathias Marschhäuser (Porsche 911 Carrera) mit 5009 Punkten.

Mit 1:59.220 war der Österreicher Sigi Koch (Mygale Formel Fort SJ 95 Zetec) bei den Formelpiloten am schnellsten unterwegs. Im Wertungslauf kam Jürgen Braun (Lenham F3/71) am besten über die Runden. Dies brachten dem Lenham Piloten 732 Strafpunkte und den Sieg bei den Formelfahrzeugen ein. Günter Becker (Schiesser SF 81 Formel Ford) belegte mit 1264 Strafpunkten Rang zwei vor Günter Leidig (Elva 100), dem 1848 Strafpunkte notiert wurden. Dominique Kieffer war im Pflichttraining mit seinem TIGA SC 83 mit 1:59.346 zweitschnellster Pilot im gemeinsamen Feld der Formelfahrzeuge und Sportprototypen. Dem Straßburger gelang auch im Wertungslauf Schnelligkeit und Präzision miteinander zu verbinden und bestätigte seine 2:00.103 gesetzte Referenzzeit am besten, so dass am Ende 2577 Strafpunkte den Sieg bei den Sportprototypen einbrachten. Platz zwei ging an Rainer Grindler (Sylva Phoenix). “Es ist das erste Mal, dass ich in der Wertung mit den Punkten und in der Qualifikation gewonnen habe. Mit dem neuen Auto, dem TIGA, lief es heute sehr gut. Letztes Jahr war ich Meister bei den Formelfahrzeugen und dieses Jahr hoffe ich, dass ich mit dem TIGA den Titel bei den Sportwagen gewinnen kann”, zeigte sich der Kieffer angriffslustig.

Beim Saisonauftakt verbuchte Opel Kadett Pilot Thomas Straub mit 641 Punkten das beste Ergebnis aller Teilnehmer. “Vor ein paar Tagen hatte ich nicht unbedingt die Hoffnung, dass wir uns hier beim Saisonauftakt sehen werden. Umso schöner ist es, dass wir eine tolle Veranstaltung am Hockenheimring erlebt haben. Das Wetter spielte im Großen und Ganzen auch mit. Ein Dank an die Organisation der Veranstaltung und das überzeugende Hygienekonzept, so dass wir hier in die Saison starten durften”, so Felix Vaillant bei der Siegerehrung. Ein kleiner Wermutstropfen gab es dennoch zu bemängeln. So hatten im Vorfeld noch einige Teilnehmer wegen Corona abgesagt oder sind nicht erschienen. Die nächste Veranstaltung der VFV GLPpro wird vom 07. bis 09. Mai in der Motorsport Arena in Oschersleben ausgetragen.

arpRedaktionsbüro Patrick Holzer

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